SMS – die Killerapplikation der letzten Jahre. Allein im vergangenen Jahr wurden in Deutschland rund 23,6 Milliarden Textbotschaften
verschickt. Einer neuesten Studie des Marktforschungs- und Marketing-Unternehmen Intramundos zufolge dürften die meisten davon von Frauen versendet worden sein. Die Studie, bei der über 25.000
Handynutzer befragt worden sind, hat ergeben, dass Frauen einen wesentlich größeren Anteil ihres Handy-Budgets für SMS ausgebeben als Männer. Fast die Hälfte davon investieren Frauen in die beliebten
Kurzmitteilungen. Die Männer hingegen bevorzugen mehr die Sprachdienste, denn sie geben dafür fast 2/3 ihres Budgets aus. Für Frauen ist das Handy folglich mehr eine SMS-Maschine als ein Telefon, für
Männer hingegen ein Telefon mit zusätzlichen Datendiensten.
Datendienste wie WAP, GPRS oder HSCSD werden der Studie zufolge eher kaum genutzt. Knapp ein Prozent der befragten Frauen nutzen WAP-Dienste
und nur ein geringer Anteil der Männer den mobilen Internetzugang. GPRS/HSCSD-Anwendungen finden ebenfalls wenig Zustimmung: Nur 2,18 Prozent der Frauen und 3,41 Prozent der Männer nutzen solche
Anwendungen.